Heute scheint wieder die Sonne als sei nichts gewesen. Zum Flughafen zu wandern, wie anfangs in Erwägung gezogen, ist mir dann doch zu viel des guten. Zwar geht der Flug erst 16:40 ab aber die Strecken wären gute 21km.
Da der Bus halbstündlich fährt und ich erst um 12 raus sein muss, bleibe ich lange liegen bis mich der Hunger raus treibt.
Ich entscheide mich für einen Besuch des Café Antigua Escuela. Auf dem Weg sausen schon die ersten Radler umher.
Das Café befindet sich in einem Gebäude zusammen mit dem Centro de artesania.
Da werde ich noch einmal schwach :D
Ein junger Kellner hat seinen ersten Tag und ist noch ganz aufgeregt. Englisch können sie aber auch hier alle hinreichend. Das Sandwich und der Café. Kurz noch in den Supermarkt wo ich mir Gofio mitnehme und dann heißt es auf den Bus warten. Da ich mehr als genug Zeit habe kann ich es gelassen sehen, dass er erst 15-20 Minuten später auftaucht. So kann ich die vielen vielen Radfahrer beobachten die hier eine Rast einlegen oder durchfahren .
Auch wieder drei darunter die im Liegerad mit Handantrieb die Straßen unsicher machen.
Die Fahrt kostet hier nur 1,9€ und man sieht noch Mal ein bisschen von Lanzarote.
Am Flughafen genieße ich draußen noch etwas die Sonne und prächtigen Kakteeen bis es mir zu heiß wird.
Während es bei vielen Schaltern endlose Schlangen gibt, ist bei Condor noch nix los und alles klappt reibungslos. Nur zum Sondergepäck muss ich auch hier.
Hinter dem Security Check rückt der erste Automat das Wasser nicht raus. Immerhin registriert er dass und die Visa Zahlung verschwindet wieder.
Am nächsten entscheide ich mich doch für eine Cola, schaue nicht genau hin und wähle Coke Zero.. Kann mich nicht entsinnen wann ich die das letzte Mal getrunken habe. Schmecken tut sie eigentlich ziemlich normal aber ich wollte doch die Kalorien :0
Hinter dem Sicherheitscheck ist der Flughafen ein einziger langer, nicht sonderlich breiter Schlauch, in den die Gates integriert sind. Da wird es schon Mal Eng wenn irgendwo grade das Boarding läuft.
Wir haben Rückenwind und mit drei Folgen One Piece und dem Essen geht die Zeit auch ganz gut rum. Ein kleiner Dötz erleidet, seinem Geschrei nach zu urteilen allerdings ziemliche Qualen.
In Düsseldorf sprinte ich mit dem noch im Müllbeutel verpackten Rucksack auf der Schulter zur S-Bahn und erwische sie noch. So trudel ich dann um elf daheim ein und die Reise ist endgültig zu Ende.