- - - Hier ist teils kein oder schlechtes Internet, daher kann das updaten, inbesondere der Bilder etwas dauern. - - -
Viertel nach sechs werde ich bereits wach und so geht es um Punkt sieben los zur Panderia.
Ein Schokocrossaint, zwei Weißbrote und nochmal zusätzlich je eine Dose Fanta und Sprite geholt.
Das Schokocroissant mit bestem Ausblick an der Kirche zum Sonnenaufgang verspeist.
Es geht aus Morro Jable hinaus Richtung GR131. Alles ist noch ziemlich ausgestorben aber dann kommt mir doch glatt eine Kellnerin von gestern entgegen.
Fast verpasse ich den Einstieg zum Wanderweg weil ich der Beschilderung der Straße folge..
Es wird noch ruhiger, ist angehme warm und nur ein laues Lüftchen weht. Die Berge und das Meer bieten ein tolles Panorama.
Dann wird der Gr131 verlassen und es geht Richtung Pass.
Es sind irgendwie deutlich mehr Pflanzen als erwartet und die Hänge sind teils sogar etwas grün. Ob das immer so ist oder nach von dem vielen Regen vor einigen Wochen?
Auch begegnen mir immer wieder diverse Tiere
(u. a. Eidechse, Atlashörnchen, Schmetterlinge, Käfer)
Um 10:00 ist der Pass nach rund 9,5 km überschritten und ich werde mit einer sagenhafte Aussicht auf Casa Winter, Cofete, den Strand und das Meer belohnt.
Aus dem Nichts kommen die ersten anderen Wanderer des Tages.
Dann schlagen skurillerweise meine Tischnachbarn von gestern am Pass auf. Danach kommt wie aus dem Nichts noch eine Familie..
Auf der anderen Seite weht der Wind wieder deutlich kräftiger und ich bin froh um meinen Fleecepullover.
Am Strand von Cofete auche ich mir ein lauschiges Plätzchen und mache es mir in der prallen Sonne gemütlich.
Auf einmal wird zunächst der Teddy und dann ich von einer kleinen Eidechse beklettert. Fast hätte sie sich noch in die Hosentasche geflüchtet. Grad noch Mal gut gegangen
Durch den Sand zu gehen ist mit dem extra Gewicht doch ziemlich anstrengend.
Irgendwann geht es auf einen wilden Weg etwas erhöht parallel zur Küste. Ohne das Handy hatte ich den glatt übersehen und musste noch ein kleines Stück kehrt machen.
Die Wegefindung wird zunehmend schwieriger und ob es da teils überhaupt Mal einen Weg gegen hat wage ich fast zu bezweifeln..
Leider ist es noch zu früh, denn hier komme ich an gleich drei perfekt "vorbereitete" Zeltplätze vorbei.
Der nächste Strand ist durch angespülten Müll ziemlich unansehnlich.
Irgendwann geht es dann durch Sand recht steil bergauf. Hier treffe ich tatsächlich auf den ersten anderen Wanderer.
Bevor es in die Wüste über geht stellt sich die Frage ob ich schon hier einen Zeltplatz suchen sollte.
Es ist eigentlich erst 17:15. Gekocht werden muss auch nicht, da ich die Kochsachen schweren Herzens daheim gelassen hatte.
Da es aber bis zu dem avisierten kleinen Strand noch mindestens 2 Stunden wären und es dann auch dunkel wird, begebe ich mich an Scouting
Nach einigem hin und her beschließe ich zu bleiben.
Von hier oben habe ich einen tollen Blick auf die Wellen und den Sonnenuntergang Zugegeben bin ich nach der zweiten Hälfte des Weges doch auch ganz gut platt.