Côte d’Opale


Von Looberghe nach Ambleteuse
calendar_today 18. Juni 2026
timer 03:56 arrow_range 78,89 speed 20,06 north_east 483 south_east 460

Wie gewohnt geht es um kurz nach 11 spät los.
Beim packen bin ich schon ziemlich ins schwitzen gekommen aber mit dem Fahrtwind sind das angenehme Wetterbedingungen.

Auf gutem Asphalt geht es zwischen Feldern und Wiesen entlang nach Calais. Da fährt man dann auch direkt wieder einen 24er Schnitt.
Unverhofft fordert mich ein Hase zum Rennen heraus - doch keine Chance, ich sehe nur noch seine Hinterbeine davon wetzen.

Es folgt ein Kanal hier, ein Kanal dort. Man kennt es ja mittlerweile. Bis auf ein paar wenige Autos ist es dabei traumhaft ruhig. Nur der Asphalt lässt zunehmend zu wünschen übrig.

An einer Gedenkstätte für einen im zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten mache ich die erste Rast, bevor es nach Calais geht. Hier sind die Weltkriege doch etwas anders präsent als bei uns.

Bei der Einfahrt nach Calais sieht man natürlich schon aus weiter ferne eine Kirche. Doch ebenso der Turm des Hôtel de ville (Rathaus) von Calais ragt heraus.
Auch aus der Nähe ein durchaus schickes Gebäude

Etwas hinter Calais kommt mir erst ein Treck Schwarzer mit ein paar Habseligkeiten entgegen.
Wenig später passieren ich eine Art Lagerstelle, wo manche auf dem Gehweg lagen aber gleichzeitig Kinder ganz vergnügt umhersprangen.
Schon bitter.
Diese großen Probleme werden besser schnell wieder verdrängt.

Hinter Sangatte folge ich der Beschilderung und es geht in die "Berge". Es geht zwar kaum über 100 Meter hinauf aber das sind, mit dem Gesamtgewicht, immer wieder knackige Anstiege.
Doch für die Mühen wird man mit einem tollen Blick auf Calais belohnt. Auch die Küste Englands meine ich in der Ferne zu erahnen.
Bei den Abfahrten kann man dann Mal richtig hinunter düsen. Da kommt Freude auf!

Erst blitzt es über dem Ärmelkanal und wenig später fängt es ordentlich an zu regnen.
Damit erübrigt sich auch die Frage ob ich die kürzere Variante nehme und im nächsten Örtchen mein Lager aufschlage.
Regensachen an und ab zum Carrefour bevor es auf den Campingplatz geht.
Zum Glück können die alle hinreichend Englisch.
Preislich mit 10,5 plus 2€ duschen der bislang günstigste.
Der Regen lässt nach und so kann ich im trockenen das Zelt errichten.

Das Wetter fängt sich wieder und nach dem Abendessen geht es noch an die Küste.




mail david.wenzel@gmail.com